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Der Tag danach ODER Wieso feiern immer müde macht

Hallo alle zusammen! 

Gestern war die Halloween Party einer sehr guten Freundin. Zugegeben, der Begriff "Party" ist in diesem ZUsammenhang vielleicht etwas großzügig herausgegriffen, aber es war ein nettes Fest. Es war nett, seine Freunde alle mal gemeinsam anzutreffen, in gruseliger Verkleidung und um zu feiern. Und meine Freundin hatte sich auch extra viel Mühe gegeben, hatte gebacken, gekocht und alles hübsch dekoriert. Und obwohl ich nicht unbedingt ein großer Verkleidungsfan bin, war es doch ganz lustig, sich mal ein wenig zu verunstalten um wie eine Leiche auszusehen.

Feiern ist also eindeutig nicht das Problem! Mein Problem ist der Tag danach. Und damit meine ich nicht den Kater, weil man zutief ins Glas geschaut hat. Nein, unabhängug davon, ob Alkohol im Spiel war oder nicht, der "Tag danach" ist für mich nie zu gebrauchen! Erstens schlafe ich lange, zweitens schmeckt mir dann nie das Mittagessen und drittens kann ich mich nicht konzentrieren.

Heute ist eben so ein "Tag danach" und mehr als hier meinen Blog zu schreiben kriege ich einfach nicht hin... Es geht nicht! Ich bin irgendwie unausgeschlafen und mir ist ständig kalt...

Trotzdem finde ich, dass man für eine gute Party eindeutig bereit sein muss. den darauffolgenden Tag zum auskurieren zu opfern!

Ich wünsche also allen LeserInnen und BloggerInnen einen wunderschönen Samstag. Und all jenen die gestern gefeiert haben kann man nur sagen: Legt euch wieder schlafen, zu mehr ist man am "Tag danach" eh nicht fertig!

1 Kommentar 1.11.08 15:32, kommentieren

Die Sache mit Romeo und Julia ODER Wie Shakespeare das Gehirn beeinflusst

Hallo alle zusammen! Den heutigen Eintrag möchte ich voll und ganz der Liebe und Romantik widmen. Für viele ist ja Shakespeares "Romeo und Julia" der Inbegriff von Romantik. Ich frage mich allerdings was daran romantisch sein soll, wenn am Ende eh beide draufgehen! Was bitteschön lehrt uns denn dieses Stück über die Liebe? Das man, egal welche Anstrengungen man auf sich nimmt, am Ende sowieso kein Happy End bekommt? Das es ein Happily-Ever-After nur im Märchen gibt? Ich weigere mich das zu glauben. Offensichtlich gibt es aber Menschen, die sich noch immer an dieser Romeo-und-Julia-Vorstellung festklammern. Menschen, die glauben, dass ein Beziehung erst durch die Dramatik lebt, was ich für einen ausgemachten Blödsinn halte. Nichts gegen ein bisschen Drama hier und da, sonst wäre eine Beziehung ja wohl kaum spannender als ein Paar eingeschlafener Füße! Aber ich kenne da ein Pärchen, das sich selbst durch ihr Handeln und ihre Überlegungen eigentlich (von Zeit zu Zeit) nur selbst Schmerz zufügt! Ein Beispiel: Er möchte sich von ihr trennen weil er angeblich keinen Sinn mehr in ihrer Beziehung sieht. Sie heult, bricht fast zusammen und versinkt schon mal präventiv in der Depression. Er weint auch, weil diese Bürde der Trennung auf einmal doch zu groß geworden sein soll für ihn. Und 3 Stunden später sind die beiden wieder ein glückliches Paar, das darauf beharrt, dass nichts und niemand sie mehr trennen könnte. ENTSCHULDIGUNG!?!?!? Hab ich da was nicht mitbekommen!? Also wenn das eine funktionierende Beziehung sein soll dann sind meine Zweifel an dieser Welt mehr als gerechtfertigt. Ein anderes Beispiel: Das selbe Paar überlegt auch ob es sich trennen soll. Und zwar nicht weil es nicht mehr so läuft, oder weil man meint das man sich nichts mehr zu sagen hat. NEIN! Weil gerade alles so perfekt ist! HALLO!? GEHTS NOCH!? Ich finde dass man aufhören sollte, sich so verzweifelt an Romeo und Julia zu klammern und anfangen sollte wieder man selbst zu sein. Denn Romantik ist eine Sache die entstehen sollte ohne dass man sich in so haarsträubend idiotische Situationen hineinmanövriert. Romantik hat auch nichts mit kitschigen Bärchen und Schokolade und roten Rosen zu tun. Romantik ist das Gefühl einer Situation das entsteht wenn zwei Menschen erkennen dass sie zusammengehören, dass sie sich absolut vertrauen können und dass der andere der sein könnte, mit dem man sich sein Leben vorstellen kann. Der oder die Eine mit dem oder der alles leichter wird. Liebe BlogerInnen, liebe LeserInnen, wie immer bin ich gespannt darauf eure Meinungen dazu zu hören. Also zögert nicht, schreibt Kommentare! Und an alle die die Sache mit der Dramatik doch für das Nonplusultra halten. Denkt nochmal darüber nach!

5 Kommentare 3.11.08 12:35, kommentieren

Die iTunes Bibliothek ODER Wieso mein Leben einen Soundtrack hat

Hallo alle zusammen! Habt ihr euch auch schon mal gefragt, wie es wäre wenn euer Leben einen Soundtrack hätte? Wenn nach jedem Streit AC/DCs "TNT" erschallen würde? Oder bei jeder traurig-melancholischen Situation "Run To You" von The Rocket Summer? Oder wenn ihr stolz, top gestylt zu "Drops Of Jupiter" von Train die Treppe runterwandelt mit der geballten Ausstrahlung eines Topmodels? Nein? Nun ja, mir geht es manchmal so. Bis ich neulich entdeckt habe, dass mein Leben TATSÄCHLICH einen Soundtrack besitzt! Unglaublich, aber wahr. Denn entweder rennt gerade zufällig der passende Titel im Radio, oder ich stelle die zur Stimmung passende Musik auf meinem iPod ein. Aber so richtig ist es mir aufgefallen als ich neulich auf dem Nachhauseweg war. Es war schon relativ spät am Abend und ich wohne in einer ziemlich ruhigen Gegend. Eine typischen Wohngegend eben. Ich war also auf dem Nachhauseweg als plötzlich in der Stille der Nacht die Mondscheinsonate von Beethoven zu hören war. Nein, ich leide nicht unter Halluzinationen! Die Erklärung ist eigentlich ganz banal: Ein Klassikliebhaber hörte diese Sonate eben bei offenem Fenster. Aber ihr wisst gar nicht, wie sehr dieses Klavierstück zur Situation gepasst hat. Ich war so verzaubert, dass ich erst mal stehen geblieben bin um ein wenig zuzuhören. Und dann, als ich weiterging, konnte ich noch immer die leisen Tönen hören, die vom Wind durch die Gassen getragen wurden. Was ich euch so umständlich erklären will ist, dass jedes Leben seinen eigenen Soundtrack hat. Denkt doch mal an den Ohrwurm der euch den ganzen Tag lang begleitet, das Lied im Radio bei dem ihr mitsummt. Die Kaufhausmusik, die euch gute Laune macht! Liebe BlogerInnen, liebe LeserInnen, achtet mehr auf das was um euch herum ist,denn mitunter kann es sein, dass ihr sonst eure "Mondscheinsonate" verpasst. Und das wäre doch schade, denn so etwas wunderbares sollte man in vollen Zügen genießen! Ich würde mich freuen, von euren "Soundtrackerlebnissen" zu hören, von euren Lieblingstiteln oder einfach nur eure Meinung. Bis dann!

3 Kommentare 4.11.08 12:59, kommentieren

Die Freundschaftskiste ODER Wieso man manchmal wünscht es wäre anders

Hallo alle zusammen! Den heutigen Eintrag möchte ich der Freundschaft widmen. Oder um ganz genau zu sein, einer Freundschaft die gerade eine schwere Zeit durchmacht! Ich habe eine Freundin, eine ziemlich gute sogar, um nicht zu sagen eine meiner allerbesten Freundinnen. Ich kenne sie schon seit 13 Jahren, wir waren gemeinsam in der VS und auch im Gymnasium. Immer in einer Klasse. Diese Freundin hat seit fast 2 Jahren einen Freund. Seitdem es bei den beiden rund läuft (meistens zumindest) hat sie einfach viel weniger Zeit für mich und auch für ihre anderen Freunde. Alles was jetzt noch zählt ist er. Und dazu gehört natürlich, dass sein Freundeskreis ein bisschen mehr zählt als ihrer. Und als Gerüchte laut wurden, dass er sie betrügt wollte ich das zunächst nicht glauben. Aber die Gerüchte wurden immer lauter und lauter und auch ich kann 1 und 1 zusammen zählen. Mir fiel auf, dass es in seinen Versionen schon Unstimmigkeiten gegeben hat. ACHTUNG! Damit will ich ihm nichts unterstellen. Man konnte ihm nichts nachweisen. Und für mich als angehende Juristin gilt dann auf jeden Fall die Unschuldsvermutung! Aber mein Gefühl sagt mir halt etwas anderes. Das tut aber nichts zur Sache. Der Punkt ist, dass ich schon dachte, dass es notwendig wäre, ihr von diesen Gerüchten zu erzählen. Vielleicht war das ein Fehler aber passiert ist passiert! Und ich dachte schon, dass ich ihr das als gute Freundin schuldig bin. Wie auch immer, sie nahm es nicht so gut auf. Sie hat nichts zu mir gesagt, aber seit diesem Zeitpunkt ist unsere Freundschaft schon ein bisschen beeinträchtigt. Und ich verstehe das nicht, ganz ehrlich! Wie hätte ich denn handeln sollen? Schweigen? So tun als wüsste ich von nichts? Vielleicht! Aber was für eine Freundin wäre ich denn dann? Was für ein Mensch wäre ich sie angelogen hätte nur weil das für ihre perfekte Welt so förderlich gewesen wäre? Ich glaube, dass wahre Freundschaft bedeutet, dass man manchmal den unbequemeren Weg geht. Denn nur wer auch in schweren Zeiten ehrlich und aufrecht an deiner Seite steht, hat es verdient dass du ihn/sie einen wahren Freund nennst! Freundschaft bedeutet, dass man immer zum anderen hält. Dass man da bleibt wenn alle anderen sich aus dem Staub machen. Dass man zuhört, auch wenn es einen wenig interessiert. Dass man auch um 4h00 nachts noch ans Telefon geht wenn sie anruft. Und natürlich noch vieles mehr. Liebe BloggerInnen und LeserInnen! Ich freue mich darauf eure Meinungen zum Thema Freundschaft zu hören. Und in der Zwischenzeit werde ich wohl die Aussprache mit meiner Freundin suchen. Denn wahre Freunde gehen keinem Problem aus dem Weg!

5.11.08 13:58, kommentieren

Das Fitnesswahn ODER Wie man das Vanillekipferl schon prophylaktisch bekämpfen kann

Hallo alle zusammen! Ich muss gestehen, ich bin im Moment dem totalen Fitnesswahn verfallen. Ich habe die vergangene Woche JEDEN Tag Sport gemacht, war mindestens jeden zweiten Tag im Fitnessstudio, habe brav die Yogastunde besucht und war sogar in der Jazz Dance Klasse. Und ich LIEBE es! Sport ist etwas Tolles. Und ich sage das aus voller Überzeugung! Denn um ehrlich zu sein, gehöre ich eher zu den Fitnessmuffeln. Chillen auf der Couch ist mir normalerweise 1000 mal lieber als eine Runde durch den Park zu joggen. Aber das hat sich jetzt um 180 Grad gedreht. Denn Sport ist für mich seit neuestem das ALLERBESTE! Ich kann mich besser konzentrieren, fühle mich besser und fitter und einfach rundum wohl. Und wem mache ich hier was vor? Natürlich will auch ich großartig aussehen! Wer wünscht sich nicht den perfekten Körper? Na gut, von dem bin ich zwar noch meilenweit aber es wird... Langsam... Sehr langsam... Der Punkt ist aber, dass ja jetzt bald die Adventszeit kommt und somit auch die Zeit der Weihnachtskekse und sonntäglichen Familienessen. Und das man da schon mal ein paar Kilo Wohlstandsspeck anlegt, liegt wohl in der Natur der Sache! Und ich werde diesen Kilos schon mal entgegenwirken, prophylaktisch sozusagen! Denn ich habe keine Lust auf das Jammern und Wehklagen nach den Weihnachtsferien, wenn keiner mehr in seine eigenen Hosen passt und das Geld, dass man von der lieben Oma zu Weihnachten bekommen hat, gleich für eine neue Garderobe in größerer Größe draufgeht! Entweder das, oder die Qualen und Entbehrungen die man auf sich nehmen muss um die Kilos wieder wegzubekommen. Und von FdH halte ich eher wenig, da ist es schon besser man betreibt Sport und kann sich so ohne schlechtes Gewissen noch ein paar Weihnachtskekse einverleiben. Liebe BloggerInnen und LeserInnen, was haltet ihr von Diät und Sport und dem natürlichen Feind Versuchung in der Gestalt des Vanillekipferls? Bis bald meine Lieben!

2 Kommentare 9.11.08 18:31, kommentieren

Der Lieblingstrack ODER Wieso man immer will, was man nicht haben kann

Hallo alle zusammen! Ja, ich weiß, es ist schon eine Weile vergangen seit meinem letzten Eintrag, aber jetzt bin ich ja wieder da :D Also, ich hab ein neues Lieblingslied und zwar "Everything I Can't Have" von Robin Thicke. Ein toller Song mit einem tollen Rythmus. Ein bisschen Salsa Feeling und Gute Laune... Die Quintessenz der Textes ist allerdings, dass man immer das will, was man gerade eben nicht haben kann. Und ganz ehrlich, das stimmt! Ich weiß es ja von mir selber. Egal was ich gerade nicht bekommen kann, ich bin mit Sicherheit ganz wild darauf. Und wenn ich es dann habe, dann ist es auf einmal gar nicht mehr sooo toll. Schon noch toll, aber nicht mehr OhmeinGottwiecooldaswillichhaben-toll. Und damit wären wir auch schon beim Punkt: Wie traurig ist denn das? Wie armseelig? Wieso kann man nicht einfach mit dem zufrieden sein, was man hat? Wieso haben wir verlernt uns über das zu freuen, was wir haben? Als Kind war Schnee für mich das Größte, aber als es gestern zum ersten Mal Schnee gab, war mir einfach nur kalt. Und als ich mich bei diesem Gedanken ertappt habe, war mir klar, dass ich auf dem besten Weg bin, ein stinklangweiliger Erwachsener zu werden! Aber das wird sich nicht abspielen! Selbsterkenntnis ist der erste Schritt zur Besserung. Und ich will nicht erwachsen werden (ja ich weiß das klingt absurd wenn es von einer fast 20-jährigen kommt)! So meine lieben BloggerInnen und LeserInnen, was sind die Dinge, die ihr haben wollt obwohl der weil ihr wisst, dass ihr sie nicht haben könnt? Ich freue mich auf Kommentare. Und in der Zwischenzeit suche ich in den Gelben Seiten nach Peter Pan, damit ich nicht erwachsen werden muss!

23.11.08 22:51, kommentieren